Uri

Aus Negaia Chronicles
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Daten

Uri
Name:
Vorname: Uri
Volk: Menschen
Geburtstag: 01.02.256 DZ
Stellung: Großkaplan des Astralwissenschaftler
Aufenthaltort: vermutlich Orcus
Besonderheiten: Hat den Schwarzen Orden in den Untergrund gezwungen

Beschreibung

Uri wurde als Sohn eines einfachen Bauern in Santhnor geboren. Über seine Kindheit ist wenig mehr bekannt, als dass er sich regelmäßig im Schrein des Dorfes Santhor dem Gebet hingab.

Als Heranwachsender besuchte er das erste Mal die Hauptstadt Nurimon. Im Oculus erlebte er nach seinen Erzählungen eine Eingebung der Göttin Gaia. Er zitierte ihre Worte wie folgt:

"Uri, gehe hinaus und betrachte die Welt. Sie ist voll Ketzerei und Lüge. Mache es dir zur Aufgabe, mir zu dienen, indem du göttliche Gerechtigkeit in die Welt bringst."

Daraufhin schloss sich Uri den streng religiösen Astralwissenschaftlern an. Bei ihnen stieg durch seinen kompromisslosen Gottesglauben schnell zum Großkaplan auf. In dieser Funktion war er zeitweise als Diener von Alistez Cardomar tätig. All das war im jedoch nicht genug. Auch erschien ihm die astralwissehschftliche Inquisition als zu nachsichtig gegenüber Ungläubigen und Ketzern, da jeder seine Meinung sagen konnte, wie es ihm beliebte. Uri befand, dass Worte nicht allein mit Worten bekämpft werden konnten. Er nahm das Recht des Glaubens in die eigene Hand und besorgte sich ein Schwert in Profanripa. Dort ließ er sich von dem alterwürdigen Schwerkämpfer Harkun Flox zu einem exzellenten Schwertkämpfer ausbilden. Als dieser sah, als wie fähig sein Schüler sich erwies, machte er ihm das legendäre Langschwert Cranifractus, den Schädelspalter, zum Geschenk.

Im Jahre 287 DZ verlies er Profanripa und besuchte viele Dörfer in Negaia. Wenn er auf den Plätzen oder in den Kontoren Worte der Ketzerei vernahm, zog er ohne Warnung sein Schwert und schickte die Ungläubigen in den Orcus.

Im Jahr 302 DZ kam es dazu, dass eine Gruppe von Leuten, die sich selber Der Schwarze Orden nannten, in Nurimon eine Rede vor dem Oculus hielten. Sie erhielten Beifall von der Menge, die Luft war erfüllt vom giftigen Geist der Aufklärung. Uri raste vor Wut und erschlug einen Großteil dieser Meute mit seinem Schwert. Cranifractus erwies seinem Namen alle Ehre und das Pflaster des Platzes färbte sich rot. Die wenigen Überlebenden des Schwarzen Ordens flüchteten und agierten seither nur noch im Untergrund. Uri aber zog nach dem Massaker hinüber in das Forum zu Nurimon und übernahm als oberster Inquisitor die Kontrolle über das astralwissenschaftliche Patriachiat. Er wies sämtliche gaianischen Astralwissenschaftler an, alle Ketzer und Lügner standrechtlich hinrichten zu lassen, egal wo sie angetroffen wurden. Es bedurfte keines Verfahrens, um sie an Ort und Stelle zu richten. Diese harte Linie sprach sich in allen Landen herum und die Wesen Negaias wurden fortan sehr gottesfürchtig.

Im Jahr 309 DZ wurde Uri von einem Unbekannten hinterrücks erdolcht. Seit dieser Zeit ist Uri nicht mehr aus dem Orcus zurückgekehrt. Man hat ihm in Elis eine Denkmal erreichtet und die Astralwissenschaftler hoffen noch heute auf seine Rückkehr und auf eine erneutes Erstarken des Glaubens. Sein Schwert Cranifractus aber wurde Teil der Statue und ruht bis zum heutigen Tag in seiner steinernen Faust.